Computer

Trainingsoptimierung, Leistungskontrolle oder einfach nur Tacho: Der smarte Fahrrad-Computer ist aus dem modernen Rad- und Tourensport nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass das Angebot an Bike-Computern mittlerweile nahezu unüberschaubare Ausmaße angenommen hat. Die kleinen Allrounder sind in den unterschiedlichsten Ausführungen, Designs, Farben und Größen erhältlich. Ebenso unterschiedlich zeigen sich die Fahrrad-Computer bei den Funktionen. Nicht jeder Biker benötigt aber direkt ein Spitzenmodell mit GPS-Navigation und Trainingslogs. Doch welcher Bike-Computer in welchem Preissegment ist jetzt die optimale Wahl? Wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen!

Unterschieden werden muss zuerst zwischen kabelgebundenen und kabellosen Modellen. Kabellose Modelle benötigen für den Impuls, der bei jeder kompletten Rotation des Laufrades vom Sender an den Tacho übertragen wird, kein Kabel. Die Funkübertragung der Markengeräte von Herstellern wie O-Synce oder Sigma Sport ist nicht nur extrem zuverlässig, sondern überzeugt auch durch äußerste Störungsfreiheit. Der kabellose Computer lässt sich sehr schnell und einfach montieren, das nervige Gefriemel mit dem Kabel ist somit passé. Besonders bei Federgabeln am Mountainbike kann die Montage eines kabelgebundenen Tachometers zu einer großen und nervenaufreibenden Herausforderung werden.

Enorme Unterschiede bei den verschiedenen Fahrrad-Computern zeigen sich bei den zur Verfügung stehenden Funktionen. Grundsätzlich lässt sich sagen: Der Funktionsumfang steigt mit dem Preis. Zu den elementaren Funktionen eines jeden Bike-Computers gehört auf jeden Fall die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, gefahrenen Kilometer und Gesamtkilometer. Gelegenheitsradler sind mit diesem Funktionsumfang schon recht gut bedient. Wer allerdings sein Training intensivieren und den Trainingserfolg weitern steigern möchte, muss auf Bike-Computer mit speziellen Trainingsfunktionen zurückgreifen. Dazu gehört neben der Messung der Herzfrequenz auch ein Trittfrequenzmesser.

Bergsportler sollten unbedingt darauf achten, dass der Bike-Computer über einen Höhenmesser verfügt. Einige Modelle kumulieren nicht nur die Höhenmeter bergauf, sondern separat auch bergab. Immer beliebter wird die nervenschonende GPS-Navigation per Bike-Computer - das Nachfahren fremder Routen wird somit äußerst erleichtert. Das Angebot an Funktionen geht aber noch weiter: Die Ermittlung der verbrauchten Kalorien ist bei einigen Fahrrad-Computern ebenso möglich wie die Anzeige der aktuellen Temperatur oder das Festlegen von Trainings-Zielzonen. Eine PC-Schnittstelle ermöglicht das komfortable Auslesen der Daten des Bike-Computers und erlaubt dem Radsportler somit eine ideale, aussagekräftige Trainingsüberwachung.

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